Farbkalibrierung

Farbkalibrierung


EBI® bietet jetzt auch Farbkalibrierung an.


Farbechtheit ist im entsprechenden Tätigkeitsfeld ein wichtiger Punkt. Aber auch Privatanwender können von korrekt eingestellten Geräten profitieren.

Wussten Sie daß z.B. der Hintergrund in Outlook in Wirklichkeit gar nicht weiß ist? Tatsache, der (Standard-)Hintergrund geht eher ins rötliche.

Röhrenmonitore, Flachbildschirme und Notebook-Displays können Sie bei EBI® kalibrieren lassen.

Wenn auch Sie nicht länger getäuscht werden wollen: 0721 955 00 0


Wozu braucht man Farbmanagement?


Früher wurden hochwertige Bilder nur von Fotografen erstellt. In der heutigen Zeit, die Zeit der Digitalkameras und Fotodrucker, kann jeder hochwertige Bilder selbst erstellen. Die Kameras haben hoch auflösende Sensoren und Automatikprogramme, die jede Belichtungssituation unter Kontrolle haben.

Doch vom Fotografieren bis zum fertig ausgedruckten Bild ist es ein weiter Weg. Das Bild wird unter Zuhilfenahme von Bildbearbei-tungsprogrammen „verbessert“, Unerwünschtes wegretuschiert und Farben angepasst. Dank der Assistenten und neuen Programmgeneration bleibt der Kreativität keine Tür verschlossen. Dann wird das fertige Bild auf dem Photodrucker ausgedruckt.

Trotz der Programme sieht das Bild nicht so als, wie das in der Natur fotografierte Objekt. Dies liegt daran, dass die drei Geräte (Kamera, Monitor und Drucker) nicht richtig auf einander angepasst sind.

Ein Bild besteht aus winzig kleinen Punkten, für die jeweils ein Farbwert gespeichert ist. Diese Digitalisierung nimmt ein Kamera-Chip im RGB-Farbraum vor. Das ist auch der Farbraum, welchen das menschliche Auge in Rot, Grün und Blau-Anteile zerlegt, bevor es vom Gehirn wieder zum Gesamtbild zusammengesetzt wird. Der Monitor arbeitet ebenfalls mit dem RGB-Farbraum, jedoch kann er nicht die ganz feinen Farbnuancen darstellen.

Wird dann das Bild über den Drucker ausdruckt, müssen die Lichtfarben in Druckfarben umgewandet werden. Die Handelsüblichen Drucker verwenden dazu die CYMB-Farbtabelle, also Cyan, Gelb, Magenta und Schwarz. Das Papier wird somit durch 4 bis 8 Farbkartuschen betröpfelt und nicht mit dem gesamten Lichtspektrum belichtet. Dadurch entstehen ungewollte Farbabweichungen.

Im Monitor werden die RGB-Farben anhand von Standard-Farbtabellen umgerechtet, dementsprechend ungenau ist das Ergebnis. Um ein besseres Ergebnis erzielen zu können müssen die drei Geräte aufeinander abgestimmt werden. Das ist die zentrale Aufgabe des Farbmanagements. Hochwertige Geräte liefern meistens entsprechende Profile für das jeweilige Gerät mit, die in das Betriebssystem eingebunden werden.

Kameras, Scanner und Drucker arbeiten nahezu konstant, wenn es um Farbwiedergabe geht, Monitore nicht. Diese unterliegen einer schleichenden Abnutzung. Von daher sind ihre mitgelieferten Farbprofile nur ein Anhaltspunkt und müssen regelmäßig aktualisiert werden. Für diese Aktualisierung benutzt man ein „Colorimeter“. Das ist eine Messsonde, die im Zusammenspiel mit spezieller Software die Farbwerte des Monitors ausmisst und eventuelle Farbstiche oder Leuchtkraftverluste ausgleicht. Damit bleibt die Farbwiedergabe am Monitor konstant.

Wenn der Monitor richtig eingestellt ist, muss jetzt noch der Drucker richtig Profiliert werden. Oft entspricht der Ausdruck dem Monitorbild wenn das mitgelieferte Profil vom Drucker eingebunden ist, was aber tun wenn kein Profil im Lieferumfang war oder nachträglich kalibriert werden muss – zum Beispiel beim Einsatz hochwertiger Fine Art-Fotodruckpapiere.

Für solche Fälle gibt es Spezialsoftware die das Bildbearbeitungs-programm dabei unterstützt, RGB-Farbilder für die Ausgabe farbrichtig umzuwandeln. Die Druckerabstimmung selbst ist denkbar einfach: Man druckt ein spezielles Testbild aus und scannt es anschließend wieder ein. Die Software analysiert die Farben, speichert ein Profil davon und anschließend kann man auch jedes andere Bild farbecht ausgeben.



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